In 48 Stunden zu den Antipoden


Es war eine lange, zweitägige, aber trotzdem sehr entspannte Anreise!
Am Samstag ging es morgens um 09:00 Uhr aus dem Haus. Unsere liebe Nachbarin Constanze hat sich nicht davon abbringen lassen, uns zum Flughafen zu bringen. So ging es ganz entspannt los bis kurz vor Garching! Da wunderte ich mich, wie leise doch der Audi unterwegs war, bis ich mit großem Schrecken merkte, dass ich meine Hörgeräte nicht in den Ohren hatte, sie lagen zu Hause! – Das ging ja gut los.

Gundi protestierte sofort, sie würde so nicht mit mir 6 Wochen verreisen, während Constanze schon die Ausfahrt ansteuerte, um wieder zurückzufahren. Aber wir hatten zum Glück reichlich Zeit eingeplant, und der Business-Checkin sollte ja später sehr schnell gehen. Ja, wir hatten uns für die langen Flüge den Luxus geleistet und die Business Class gebucht. Das war eine wunderbare Entscheidung und machte den Flug zu einem wahren Erlebnis, zumal die Singapore Airline für ihren außergewöhnlichen Service bekannt ist. Kaum hatten wir unsere Sitze, – es waren eigentlich kleine, abgeschlossene Wohnzimmer – eingenommen, da bekamen wir schon ein Gläschen Schampus gereicht, und so ging es dann weiter mit vorzüglichem Essen und guten Weinen. Die Tatsache, dass wir unsere Beine komplett hochlegen konnten, ja den Sitz sogar in ein richtiges Bett verwandeln konnten, machte den langen Flug natürlich sehr entspannt. Es hat mir nur gefehlt, dass mir die charmanten Flugbegleiterinnen ein fernöstliches Schlafliedchen gesungen hätten!

Dann kam gegen Mitternacht Münchener Zeit die Zwischenlandung in Singapur mit leider dreistündigem Aufenthalt. Den konnten wir aber in der Lounge der Airline verbringen, bis es weiterging auf den zweiten Teil mit gleichem Komfort und Service.

Gegen 7 Uhr Ortszeit waren wir dann am Flughafen in Sidney, ein bisschen müde, aber ziemlich entspannt und ausgeruht. Dann gings noch eine halbe Stunde mit dem Taxi in unser Innenstadt-Hotel. Beim Kofferauspacken haben wir uns nochmal die komplizierte Berechnung aus Flugzeiten, Aufenthalten und Zeitverschiebung aufgemacht und stellten fest, dass wir ziemlich genau 24 Stunden auf den Beinen waren.

Wir waren aber noch fit genug, einen kleinen Bummel durch die Umgebung unseres Hotels zu machen, um festzustellen, dass es eine gute Wahl war. Wir sind mitten in der Innenstadt, ganz nahe am Hafen. Der Weg führte uns durch China-Town voller Leben und Gerüchen. Ein erstes Willkommen-Bierchen im Straßen-
ein kleiner Einkauf für das morgige Frühstück, wir haben ein Apartment mit eigener Verpflegung, und dann in die Kiste…