auf dem Sydney Tower
Langsam gehen uns die Highlights aus,
die wir unbedingt in der Stadt besichtigen wollen. Eines davon ist der Sydney
Tower, zu dem wir uns heute aufgemacht haben. Es ging nicht weit zu Fuß durch die
uns inzwischen vertraute Innenstadt, und als wir dann auch den Zugang gefunden
hatten, ging es in einem Kaufhaus in die vierte Etage zu den Kassen. Es war
eine erfreuliche Überraschung, zu sehen wie wenig Andrang hier herrschte, das hing
aber offensichtlich mit der unmittelbar folgenden unerfreulichen Überraschung zusammen,
die uns bald ereilte, das war der ungeheure Preis. Aber wir hatten beide morgens unsere
Blutdrucksenker genommen, so ging der Schreck bald vorüber und unser Motto
heißt ja: ‚once in the life time‘!
Dann ging es mit einem schnellen
Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform von 250m Höhe, und fürwahr
es bot sich ein Rundgang mit phantastischen Aussichten
auf Wasser, Buchten und Wälder, aber auch auf das Gewirr aus Straßen,
Dächern und Hochhäusern.
Dann, wieder am Boden, gefiel es
uns doch besser, durch „unsere“ Stadt zu schlendern. Es ging langsam weiter wieder
am Fährhafen entlang in Richtung ‚The Rocks‘. Hier wollten wir auf den Hügel
neben der Harbour Bridge. Dort steht ein historisches Observatorium, umgeben
von grünen Hängen und uralten Bäumen. Wir trafen auf eine belebte Wiese, wo
sich Dutzende junger Menschen niedergelassen hatten, um bei wundervollem Blick
über Stadt und Wasser dem Sonnenuntergang entgegen zu chillen.
Wir, als einzige Ü-30er, fanden noch zwei Plätze auf einer Bank, um ebenfalls in
die Abendsonne zu blinzeln und diese friedliche und euphorische Stimmung auf
uns wirken zu lassen.
Dann ging es in warmer Abendluft nach
Hause. Der Weg führte wieder am Hafen entlang. Auch hier war es voll von jungen,
hübschen Menschen, die flanierten oder auf den Mauern saßen, um der Vielfalt
der Straßenmusiker zu lauschen.
Später noch ein Kaltgetränk im
Pub und wieder ging ein toller Tag zu Ende.