am Bondi Beach
Für heute war Sonne pur angesagt, und das erschien uns ein
guter Tag, um den berühmten Bondi Beach zu besuchen. Es ist der schönste und
bekannteste Strand der Stadt, und man fährt bequem mit dem städtischen Bus vom
nahen Hyde Park bis direkt an den Strand. Das Ticketsystem funktionierte auch im
Bus perfekt. – Da könnte München mal wirklich etwas lernen! – Der Bus fuhr
ruckelig über die Straßen einiger Vororte. Viele Fremde und Einheimische mit
Badetaschen, ja sogar mit Surfbrettern, waren im Bus, aber überall ist diese
Gelassenheit zu spüren, die uns schon all die Tage begegnet ist. Am Ziel
angekommen gab es eine grandiose Aussicht. Der große Strand erstreckte sich in einer
weiten Bucht eingerahmt von bizarr geformten Felsen, davor die unendliche weite
des Südpazifiks.
Ich hatte noch Pflaster an den Fersen (wg. Blasen vom ersten
Tag in neuen Schuhen) und wollte nicht mit den Füßen ins Wasser. Gundi aber
ging den ganzen Strand entlang, während ich einen Schattenplatz im samtweichen,
schneeweißen Sand fand und auf sie wartete.
Nach Gundis Rückkehr gingen wir noch auf einen langen, gut
befestigten Uferweg. Treppauf treppab ging es an schroffen Klippen und kurios
geformten Sandsteinfelsen entlang, von einer tollen Aussicht zur nächsten. Bald frischte aber ein starker Gegenwind auf, und wir
beschlossen, ihn lieber als Rückenwind zu nutzen, indem wir zurückgingen.
Jetzt bei Badeschluss war an der Haltestelle schon mehr
Betrieb. Der erste Bus fuhr durch, doch im nächsten fanden wir noch Platz, und
es ging wieder heim, fast vor die Haustüre. Dazwischen lag aber zum Glück unser Pub „The three wise monkeys", und der hatte Happy Hour…