Kimberly Coast


Am heutigen Sonntag ging es zwischen ein und fünf Uhr an die atemberaubende Kimberley Coast, eine der abgelegensten und spektakulärsten Landschaften im wilden Nordwesten Australiens. Kimberley ist fast unbewohnt und gilt als eine der letzten Urlandschaften der Welt. Es erstreckt sich über kaum vorstellbare 423.000 km2. Die dramatische Küstenlinie bietet turmhohe, rote Kliffs, kaskadierende Wasserfälle, unerreichbare Strände und unzählige Inseln davor. Einige Felsen wurden auf ein Alter von über 2 Milliarden Jahren geschätzt, was die Region zu einer der ältesten geologischen Formationen der Erde macht.

Im 17. Jhdt. begann die Erforschung durch Europäer, aber eine Besiedlung blieb aus wegen der rauen Landschaft. Es wurde aber menschliches Leben vor 40.000 Jahren hier nachgewiesen. So karg die Küste auch aussieht, sie ist, je nach Jahreszeit Heimat unzähliger Vogelarten, Meeresschildkröten, Buckelwale und der riesigen Salzwasserkrokodile.

Wir konnten von all den Tieren nichts sehen, weil das Schiff natürlich nicht anlegen konnte. Es fuhr aber ziemlich dicht heran und drehte mit Hilfe seiner starken Querstrahlruder an Bug und Heck eine zweimalige Pirouette, so dass alle Fahrgäste Gelegenheit hatten, zu schauen und zu fotografieren.

Am Nachmittag ging die Fahrt dann weiter in Richtung Yampi Sound, den wir am nächsten Tag erreichen werden.