Museen in Fremantle
Nach dem Frühstück machten wir einem ausgedehnten Spaziergang
auf der inneren Mole des Hafens bis zu dem grünen Leuchtturm. Trotz eines
kühlen Lüftchens, wurde es schon bald ziemlich heiß, so gingen wir hinüber an
einen historischen Pier. Hier steht das Maritime Museum, ein kühner Bau, einem
großen Segelboot nachempfunden, erbaut 1983. Der 27. Sept. 1983 war ein bedeutender
Tag für die Aussies und ist auch heute ein Quasi-Feiertag. Damals gewann die
Yacht Australia II nämlich den America Cup. Zum ersten
Mal seit 132 Jahren ging der große Silber Pott an ein anderes Land als die USA.
Als wir dann im Museum waren, sahen wir die Yacht dort
drinnen stehen und sahen, dass das riesige Dach um die Yacht herumgebaut war.
Wir hätten nie gedacht, wie groß so eine Rennyacht ist.
Aber wir sahen auch viele andere interessante
Ausstellungsstücke. Einer ausgestellten Einhand-Yacht sah man an, dass sie
schon einiges an Stürmen mitgemacht hat. Sie hält den weltweiten
Streckenrekord eines Segelbootes. Der Eigner lebt heute 80-jährig in Fremantle und ist ein lokaler Held, weil er mit diesem Boot siebenmal die Erde umrundet hat.
Danach hatten wir noch nicht genug von der Seefahrt und
besuchten ein recht bedrückendes Museum, das "Fremantle Ship Wreck Museum". Hier wird eine Dokumentation gezeigt über die geschätzten 600 Schiffe, die im 17. und 18. Jhdt. beim Versuch der Landung an der wilden Küste
zerschellt sind. Sehr interessante
Videos über die Tauchbergungen einzelner Objekte, von Silbermünzen bis zu Kanonen. Alle Gegenstände sind liebevoll ausgestellt und erklärt.
Das war ein schöner Tag mit tollen
Eindrücken.