Busreise mit Geldhauser:

Frankreich: "Geheimnisvolles Quercy-Périgord"

9 Tage: vom 18. bis 26. Sep 2026


Unser Fazit: Wunderschön, aber die Hotels...

Es war eine wunderschöne Reise, die unsere Erwartungen übertroffen hat. Neben einem sehr gelungenen Programm war es ganz besonders das seit langem bewährte „Dream-Team“ der Reiseleitung, das wesentlich zu dem schönen Erlebnis beigetragen hat. Milazim und Christian, verfügen über ein hohes Maß Kompetenz, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft als die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Reiseleitung. Aber erst ihr Humor und ihre Harmonie untereinander ergaben die Atmosphäre, in der wir uns alle wohlfühlten. Dazu war das Wetter über alle Tage wunderschön, so dass wir das interessante und gut geplante Programm sehr genießen konnten.

Nur beide Hotels gaben leider reichlich Anlass
zu unserer Unzufriedenheit

Folgende Verbesserungsvorschläge haben
wir an die Fa. Geldhauser geschickt:


1.) Mercure Centre Perrache, Lyon.
Das Hotel hat angeblich vier ****, aber das dürfte Jahrzehnte her sein.
a. Extrem laute Lage zwischen Bahnhof und Schnellstraßen
b. Mühsamste Anreise (Bus stand 1 Stunde im Stau mit dem Hotel in Sichtweite)
c. Sehr anstrengender Bezug der Zimmer. Mit Koffern über Treppen und in zu kleinen Fahrstühlen. Chaotisches Gedränge bei Ankunft der Gruppe. Bei vier Sternen erwartet man den Koffertransport zum Zimmer durch das Personal!
d. Die Küche war beim Abschlussessen nicht in der Lage, die Steaks zuzubereiten. Alle 25 Steaks gingen fast unangetastet zurück, weil sie unfassbar zäh waren! Schade - hungrig geblieben, aber keinerlei Entschuldigung aus der Küche.

2.) Du Chateau, Rocamadour
Auch dieses Hotel verdient von seinen drei *** eigentlich keinen einzigen. Man fühlt sich an ein „Schullandheim im Grünen“ erinnert. Eine große Enttäuschung bei sechs Nächten Aufenthalt!
a. Zustand: Das Hotel ist technisch wie optisch ziemlich heruntergekommen.
b. Essen: Das Hotel hat weder eine Küche noch Küchenpersonal! Das Frühstück ist spartanisch und wird mit einfachsten Fertigprodukten zusammengestellt. Es gibt dabei keinerlei warmen Speisen, man konnte nicht einmal Eier braten.
Auch das Abendessen wird diskret in Warmhalteboxen, mit einem Lieferwagen von irgendwo her, durch den Hintereingang geliefert. Das konnten wir vom Fenster aus beobachten, und es erklärt uns die Qualität, die wenig mit dem zu tun hatte, was man sich unter französischer Küche vorstellt!
c. Service: Der gesamte Tischservice wurde meistens von nur einem, zwar freundlichen, aber überforderten Küchen-Praktikanten geleistet. Der Speisesaal ist viel zu laut, und zu klein. Zeitweilig waren zwei Busgruppen anwesend. – Was wäre bei schlechtem Wetter gewesen, wenn unsere Gruppe nicht hätte auf die Terrasse ausweichen können?
d. Bar-Service: Nicht vorhanden, die Rezeptionistin konnte einem auf Nachfrage ein Bier oder Wein hinstellen, das man dann aber selbst zur Terrasse tragen musste.
e. Technik: Ein völlig unzureichendes WLAN. Trotz Satelliten-TV gab es nur französisch-sprachige Sender. Die Badeinrichtung war primitiv und desolat.
3.) Unsere Verbesserungsvorschläge
a. Beide Hotels sollten unbedingt aus dem Programm genommen werden
b. Zwischenstation bei Hin- und Rückfahrt: Hier wäre ein ruhiges Hotel auf dem Land besser geeignet. Warum sich nach langer Fahrt in das laute und verkehrs-geplagte Lyon begeben, wenn man ohnehin nichts von der Stadt mitbekommt?
c. Standorthotel für sechs Nächte: Dieses Hotel sollte zentral in einer hübschen Altstadt liegen, wo die Gäste zu Fuß bummeln, oder ein Lokal besuchen können, ohne auf den Bus angewiesen zu sein. Mehr Freizeit wäre dabei auch sehr schön. Wir fühlten uns in Rocamadour leider allabendlich zur Inaktivität verdonnert und im Grünen/Dunkeln ausgesetzt. (Aber der Sternenhimmel war beeindruckend!)