Busreise mit Geldhauser:

"Albanien, eines der letzten Abenteuer Europas"

12 Tage: vom 14. bis 25. März 2026


2. Tag, Sonntag, 15. März 26: Makarska - Dubrovnik

Heute also geht es in Kroatien weiter, und zwar nach Dubrovnik! Wir hatten sehr gemischte Gefühle bei diesem Zwischenziel und hatten eine völlig überfüllte und touristisch verdorbene Stadt erwartet. Hört man doch von dieser Stadt, dass sie ein sehr trauriges Beispiel von „Über-Tourismus“ sei, und wir waren auf das Schlimmste gefasst.“ Aber wir hatten mehrfaches Glück: Es ist Sonntag, es ist Vorsaison und es herrscht wunderschönes Wetter! Zunächst aber fuhren wir etwa 100 km die Küstenstraße südwärts, und hier kamen schon alle Glücksfaktoren zusammen. An Wochentagen soll es hier das ganze Jahr über einen dichten Verkehr geben, aber Sonntag früh waren wir sehr entspannt unterwegs mit herrlichen Ausblicken auf die bergige Inselwelt, die die Küste säumt. Wir hörten, dass Kroatien mehr als 1000 Inseln hat, wovon nur etwa 40 bewohnt sind. Aus der Höhe sah man schon den neuen Hafen, und unser Fahrer sagte: Oh keine Kreuzfahrtschiffe! – Noch ein Glücksfaktor. Dann kamen wir hinunter in die Stadt. Nach etwas schwierigen Rangiermanövern, die unser überaus sympathischer Fahrer bravourös meisterte, ließ er uns in der Altstadt aussteigen, wo bereits unsere Stadtführerin auf uns wartete. Bei der Diskussion mit der „Parkplatz-Behörde“ zeigte sich wie wichtig die Sprachkenntnisse unseres Fahrers sind. Er ist Kosovo-Albaner und spricht neben gutem Deutsch sämtliche Sprachen des Balkans. Dann erlebten wir eine famose Voll-Blut-Stadtführerin: Humorvoll, kompetent und mit einer Stimmgewalt, dass man sich getrost 10m von ihr wegbewegen konnte, ohne etwas zu verpassen. Die schöne Altstadt war fast menschenleer, und wir konnten die Sehenswürdigkeiten bestaunen und Fotos machen, wie man sie nur im R durch eiseführer sieht. – Das alles bei schönem Frühsommerwetter! Nach der Führung auf eigene Faust bummeln gehen – naja, das Bummeln endete etwas abrupt, als wir einen Biergarten oberhalb des alten Hafens entdeckten, unter dem noch zu kühlen Schatten von Kiefern, aber mit herrlichem BuB (Blick und Bier)! Dann brachte uns der Bus zu unserem Hotel, von dem man beim Vorfahren kaum mehr sah, als einen flachen Bungalow mit der Lobby. Tatsächlich stand der Bus praktisch auf dem Hoteldach! Das Gebäude war sech Stockwerke nach unten in den Hang gebaut, und wohnten im Stockwerk „Minus-4“. Dann noch ein ausgiebiges Abendessen und müde ins Bett.

Fotos vom 2. Tag